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Vitamin-H-Mangel-Symptome erkennen und behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Quelle: MEDMIX Online

Die typischen Vitamin-H-Mangel-Symptome sind Haut-Beschwerden, Haarausfall und brüchige Nägel sowie Depressionen und Fettstoffwechselstörungen.

Vitamin H bezeichnet man auch als Biotin, als Vitamin B7 oder auch Vitamin I. Im Grunde genommen ist es ein wasserlösliches Vitamin dem B-Komplex zugehörig. Geschichtlich wurde das Vitamin H, Biotin etwa Ende der 1930er Jahre, Anfang der 1940er Jahre als Wachstumsfaktor aus Hefe und Eigelb nachgewiesen und analysiert. Es kommt in vielen Lebensmitteln vor hat viele Aufgaben im Organismus. Bei Vitamin-H-Mangel zeigen sich verschiedenartige Symptome, wobei die allgemeine Versorgungslage in unseren Breiten eigentlich ausreichend ist.

Vitamin H für die Gesundheit

Bezüglich Vitamin H hat die EU-Verordnung 432/2012 verschiedene gesundheitsbezogene
Angaben für Vitamin H definiert. So soll Biotin einen normalen Energiestoffwechsel sowie eine normalen Funktio des Nervensystems unterstützen. Weiter trägt Vitamin H zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei. Es untertützt auch unsere normale psychischen Funktion.

Schließlich trägt Viramin H vor allem auch zur Erhaltung normaler Haare, normaler Schleimhäute sowie einer normalen Haut bei. Bekannt ist das Biotin vor allem auch im Einsatz gegen Haarausfall.

Vitamin-H-Mangel-Symptome

Bei Vitamin-H-Mangel zeigen sich anfangs eher unspezifische Symptome wie Übelkeit, wenig Appetitlosigkeit sowie ein allgemeines Gefühl der Schwäche. Bei längerem Anhalten zeigen sich dann die typischen, bekannten unspezifische Beschwerden wie Haarausfall und brüchige Nägel sowie entzündliche Haut-Reaktioen (Dermatitis). Klassisch für einen Mangel an Vitamin H sind auch allgemeine Symptome wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit bis hin Depressionen sowie auch Störungen des Fettstoffwechsels.
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Der angeborene Biotinidase-Mangel stellt seinen Sonderfall dar. Dabei kann der Körper das in Biocytin enthaltene Vitamin H nicht freisetzen und auch nicht absorbieren. Dies kann zu einer gefährlichen Stoffwechselentgleisung führen, was ohne rechtzeitige Diagnose und Therapie sogar zum Tod der betroffenen Person führen kann. Frühzeitig erkannt kann man mit hoch dosierten Vitamin-H-Gaben
mit bis zu 10 mg pro Tag allerdings irreparable Schäden verhindern.

Natürliche Vitamin-H-Vorkommen

Natürliche Vitamin-H-Vorkommen finden sich in tierischen und pflanzlichen Lebensmittel. Dazu zählen beispielsweise das Eigelb und Hühnerei sowie Lebergerichte aus Kalbsleber und Schweinsleber. Auch Sojabohnen, Hülsenfrüchte, Pilze, Champignons sowie Nüsse enthalten beträchtliche Mengen an Vitamin H. Zudem finden sich auch in Getreideprodukten wie Haferflocken nennenswerte Mengen. Avocado, Fisolen und Spinat sind bekannte pflanzliche Vitamin-H-Vorkommen.


Literatur:

Fatima Saleem; Michael P. Soos. Biotin Deficiency. StatPearls [Internet]. Last Update: September 25, 2019.


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