Medizin & Wissenschaft

COVID-19: OP-Masken schützen ebenfalls vor dem Coronavirus

Lesezeit: 3 Minuten Quelle: MEDMIX Online - 11. April 2020

Eine aktuelle Studie zeigt, dass OP-Masken gegen das Coronavirus sowie das Grippevirus schützen und so im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie nützlich sind.

Das US-Amerikanische Institut Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat nun seine Empfehlungen bezüglich des Tragens von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit geändert. Denn die Experten erklären, das Masken und Gesichtsbedeckungen wie OP-Masken davor schützen, das wir uns mit dem Coronavirus anstecken und dass sie den Kampf gegen Covid-19 unterstützen. Eine aktuelle internationale Untersuchung zeigte nun, dass OP-Masken bei infizierten Personen dabei halfen, dass kein Virus in der Luft freigesetzt wurde. 

Im Umkehrschluss schützen uns somit OP-Masken auch von möglichen Aerosolen in der Luft durch andere. Das ist gerade wichtig in Geschäften oder auch anderen Plätzen, wo es schwer ist, den nötigen Abstand zu halten. Übrigens empfiehlt die US-CDC einen Abstand von 6 Fuß (1,8288 Meter). Also mit 2 Meter Abstand ist man jedenfalls eher auf der sicheren Seite.

Und natürlich gilt: genug Abstand halten ist am wichtigsten, die Kombination mit Hygiene wie angemessen Händewaschen und dem Tragen von Masken wird uns dabei helfen, den Kampf gegen das Coronavirus SARS-Cov-2 zu gewinnen.

Neue Leitlinien des CDC zu OP-Masken, Gesichtsbedeckungen aus Stoff etc. gegen die Coronavirus-Erkrankung Covid-19

In den letzten Tagen hat das CDC in seinen neuen Leitlinien jene Situationen veröffentlicht, unter denen es ratsam ist, während der Coronavirus-Pandemie Masken zu tragen. Die CDC-Experten empfehlen nun das Tragen von Gesichtsbedeckungen aus Stoff in öffentlichen Einrichtungen, in denen andere soziale Maßnahmen, um Distanz zu halten, schwer aufrechtzuerhalten sind. Das ist beispielsweise in manchen Lebensmittelgeschäften und Apotheken oder Trafiken der Fall.

Indem die CDC die Verwendung hausgemachter Stoffmasken empfiehlt, hält sie für die USA an den früheren Empfehlung fest, keine OP-Masken und FFP-Atemschutzmasken zu kaufen, den die gehören zur kritischen Versorgung und sollten Beschäftigten im Gesundheitswesen vorbehalten sein. denen es an Schutzausrüstung mangelt .

OP-Masken gegen Rhino-, Grippe und Coronavirus

In einer aktuell veröffentlichten neuen Studie der University of Maryland, des College Park und der University of Hong Kong zeigen Forscher nun, wie insbesondere OP-Masken dazu beitragen können, dass Menschen mit einer Virusinfektion keine infektiösen Partikel abgeben.

Die Forscher begannen ihre OP-Masken-Studie übrigens vor der neuen Coronavirus-Pandemie, sodass ihre Untersuchung keine Personen umfasste, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert hatten. Dennoch können die Ergebnisse für aktuelle internationale Debatten über die Wirksamkeit von OP-Masken und anderen bei der Verhinderung der Ausbreitung der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Covid-19-Erkrankung relevant sein. 

OP-Masken können vor allem die Übertragung verhindern

In der Studie arbeitete das Team mit 246 Teilnehmern zusammen, die eine Atemwegsinfektion durch ein Grippevirus, ein Coronavirus oder ein Rhinovirus erworben hatten. Die Forscher teilten die Teilnehmer in zwei Gruppen auf, wobei einige mit OP-Masken versehen wurden und andere nicht.

Dann baten sie alle, durch eine innovative Maschine auszuatmen, mit der durch Ausatmen emittierte Partikel eingefangen werden können, um festzustellen, ob die Masken die winzigen Tröpfchen, die diese Viren tragen, effektiv auffangen können.

Diese Idee für den Test entstand durch eine frühere Studie, die zeigte, dass eine Person mit Grippe sogar ansteckende Partikel abgeben konnte, ohne zu husten oder zu niesen. Selbst winzige Tröpfchen )Aerosole) durch regelmäßiges Atmen konnten das Grippevirus verbreiten.

Deswegen versuchten die Forscher in der aktuellen Untersuchung festzustellen, ob OP-Masken dabei helfen könnten, die Menge des von den Teilnehmern abgestoßenen Grippe- und Coronavirus zu reduzieren. Und zwar bei Bewlastung durch einfaches Atmen.

Bei 111 Personen, die entweder mit Coronavirus, Influenzavirus oder Rhinovirus infiziert waren, reduzierten OP-Masken das nachweisbare Virus in Atemtröpfchen und Aerosolen für saisonale Coronaviren und in Atemtröpfchen für Influenzaviren. Keine Schutz boten die Masken gegen Rhinoviren. Laut  den aktuellen Erkenntnissen könnten OP-Masken eine Rolle bei der Bekämpfung der Covid-19- Pandemie.

Angemessene Belüftung ist ebenfalls wichtig

Eine wichtige, nützliche Maßnahme zum Schutz der Öffentlichkeit besteht auch darin, dass öffentliche Räumen wie Supermärkte aber auch kleiner Geschäfte ein angemessene Belüftung haben. Zudem könnte man eine UVC-Beleuchtung durch Deckenventilatoren installieren, um einige Viruspartikel und Bakterien abzutöten. 


Literatur:

Leung, N.H.L., Chu, D.K.W., Shiu, E.Y.C. et al. Respiratory virus shedding in exhaled breath and efficacy of face masks. Nat Med (2020). https://doi.org/10.1038/s41591-020-0843-2


Quelle: Medical News Today


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