Medizin & Wissenschaft

Bedeutung von Vitamin D für unsere Gesundheit

Lesezeit: 2 Minuten Quelle: MEDMIX Online

Für unseren Körper ist die Bedeutung von Vitamin D beträchtlich, denn der Mensch benötigt sein ganzes Leben lang Vitamin D für die ganzheitliche Gesundheit.

Vitamin D hat allgemein für die Erhaltung unserer Gesundheit entscheidende Bedeutung. Denn das »Sonnenvitamin« spielt beim Kalzium- und Knochenstoffwechsel sowie an zahlreichen weiteren Stoffwechselvorgängen eine maßgebliche Rolle. Insbesondere ältere Menschen leiden in unseren Breiten häufig an einem Vitamin-D-Mangel. Im Zusammenhang mit der Bedeutung von Vitamin D für den Körper gibt es jedenfalls sehr unterschiedliche Empfehlungen zu den Grenzwerten.

Jedenfalls hat das Vitamin D unter den Vitaminen d eine Sonderstellung. Denn es kann sowohl mit der Nahrung aufgenommen als auch im Körper mit Hilfe von UVB-Licht gebildet werden kann. Die beiden wichtigsten Formen des fettlöslichen Vitamins sind Vitamin D3 (auch Cholecalciferol, Colecalciferol oder Calciol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol). Das Vitamin D3 bilden wir dabei in der Haut gebildet oder nehmen es über tierische Lebensmittel zu uns. Das Vitamin D2 nehmen wir über pflanzliche Nahrungsmittel auf

Fakten zu Vitamin D, warum das Hormon für unsere Gesundheit eine so große Bedeutung hat

Im Grunde genommen begleitet es uns vom Anfang bis zum Ende. Denn wir brauchen das Vitamin D das ganze Leben lang, um eine ganzheitliche Gesundheit zu erhalten. Wobei unser Organismus das Hormon vor allem selbst herstellt. Deswegen ist auch die beste Quelle die Sonne, die die Vitamin D-Produktion in der Haut fördert.

Wenn allerdings Menschen zu wenig Zeit im Freien verbringen, kann leicht ein Vitamin-D-Mangel entstehen. Das ist vor allem auch in der kalten Jahreszeit der Fall. Denn von Oktober bis März reicht die Kraft der Sonne aufgrund des Einfallswinkels nicht immer aus, um die Menschen mit Vitamin D zu versorgen. Aber auch Sonnenschutz beeinträchtigt unsere Vitamin-D-Produktion.

Ergänzende Vitaminzufuhr

Man kann die Sonne aber auch bei der Produktion unterstützen. Wenngleich Vitamin D in Nahrungsmitteln eher nur in geringen, nicht ausreichenden Mengen vorkommt. Wer zu Pilzen, die im Sonnenlicht gewachsen oder damit getrocknet wurden, oder fettreichen Fisch wie Lachs oder Makrele aus zertifiziertem Wildfang greift, tut seinen Vitamin-D-Speichern Gutes. Einfach und effizient ist hingegen die Einnahme von Mikronährstoffpräparaten.

Im Grunde genommen kann man das Sonnenvitamin jedenfalls nicht überdosieren. Denn selbst jene Menschen, die auch beruflich den ganzen Tag an der Sonne sind und zusätzlich Vitamin D-Präparate einnehmen und auf eine vitaminreiche Ernährung achten, haben keine Problem zu viel davon zu haben.

Anfangstherapie mit hoher Dosis bei Mangel

Klassischerweise wird die Behandlung von Vitamin-D-Mangel in zwei Phasen gemacht. In der hochdosierten Anfangstherapie füllt man die leeren Speicher des Organismus wieder mit dem Sonnenvitamin auf. Das dauert etwa in vier bis acht Wochen lang. Die eigentliche Behandlung wird in der Regel auf der Basis von Vitamin D3 durchgeführt. Das ist die spezielle Form, die der Körper in der Haut durch die Sonne herstellt.

Neben Vitamin D werden aber während einer Behandlung oft auch andere Vitamine parallel zugeführt. Die sollen dabei mithelfen, dass das Sonnenvitamin eine optimale Wirkung entfalten kann. Beispielsweise beeinflusst dessen Wirkung auch das Vitamin K2 oder das Magnesium.

Fettlösliches Vitamin Erhaltungstherapie

Weiterhin ist es für eine korrekte Einnahme auch wichtig zu wissen, dass es sich bei Vitamin D um ein so genanntes fettlösliches Vitamin handelt. Am besten ist es dementsprechend, die entsprechende Tablette beispielsweise nach einem Würfel Käse oder ähnlichem einzunehmen. Auf nüchternen Magen wirkt die Vitamingabe nämlich entweder gar nicht oder nicht in ausreichend genug.

Nachdem man in der ersten Phase die Vitamin-D-Speicher mit hoher Dosis aufgefüllt hatte, folgt dann die Erhaltungstherapie. Die soll dann weiter einen ausreichenden Spiegel an Vitamin D sichern. Die Erhaltungshase fällt mit Hinblick auf die Dosierung unterschiedlich aus. Faktoren, die die Dosierung beeinflussen, sind die Jahreszeit, die Intensität und die Dauer der Sonneneinstrahlung. Und zwar gilt das im betreffenden Land beziehungsweise der Region.

 

Quelle: Vitamin D und Prävention ausgewählter chronischer Krankheiten. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).


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