Politik & Wirtschaft

Einigung auf Gesamtvertrag für Primärversorgungs-einheiten

Lesezeit: 1 Minute Quelle: CGM Media

Die Ärztekammer und der Hauptverband der Sozialversicherungsträger haben sich heute auf einen Gesamtvertrag für die neuen Primärversorgungseinheiten (PVE) geeinigt. Darin sind die Leistungen der 75 Einheiten, die bis 2021 entstehen sollen, sowie die Honorierungen für                                                     die Ärzte festgelegt.

Festgeschrieben ist darin etwa, dass jede Primärversorgungseinheit zumindest aus drei Allgemeinmedizinern und einer diplomierten Krankenpflegerin oder  einem diplomierten Krankenpfleger bestehen muss. Zusätzlich können verschiedene andere Mediziner und Therapeuten für die Patienten zur Verfügung stehen.  Einheitliche  Öffnungszeiten  zwischen  40 und  50  Wochenstunden     müssen den Patienten angeboten werden, hat die APA aus  Verhandlungs-    kreisen  erfahren.  Damit  soll  den  Patienten  der  Umstieg  von den Spitals- ambulanzen schmackhaft gemacht werden.

Der  Gesamtvertrag  enthält  auch  einen  definierten  Versorgungsauftrag, der  pauschal abgegolten wird. Darin ist etwa aufgelistet, welche Leistungen angeboten werden - z.B. die Betreuung chronisch Kranker wie Diabetiker oder die Versorgung von Schnittwunden. Damit dürften die Ärzte einen Patienten dann nicht mehr in ein Krankenhaus weiter verweisen.

Auch der mit dem jeweiligen Bundesland abgestimmte Stellenplan, die Kriterien für die Qualitätssicherung und die grundsätzlichen Ziele der Honorierung für die Ärzte sind in dem Gesamtvertrag geregelt.

Über die Details des Gesamtvertrages werden der Vorsitzende des Hauptverbandes, Alexander Biach, und Ärztekammer-Vizepräsident Johannes Steinhart Mittwochfrüh in einer gemeinsamen Pressekonferenz informieren.


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