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Elektrokonvulsionstherapie: Streit mit der WHO
Lesezeit: 15 Minuten Quelle: Apotheken Umschau Pro & gesundheit-hören
Die Elektrokonvulsionstherapie, kurz EKT, gilt als sichere und wirksame Behandlung bei schweren psychischen Erkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht das anders: In einem Positionspapier bezeichnet sie die EKT als schädlich und rät davon ab, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Dagegen wenden sich mehrere Fachgesellschaften in einem gemeinsamen Statement: Die Aussagen der WHO seien wissenschaftlich nicht belegt, von Vorurteilen geprägt – und ein Verbot der EKT sei unethisch, da es für schwer Betroffene oft keine echte Alternative gebe. Dr. Laura Weisenburger, Ärztin und Redakteurin der Apotheken Umschau, erklärt die Knackpunkte der Debatte.
Für die Folge haben wir Informationen eingeholt bei: Prof. Dr. David Zilles-Wegner
Stand: 28. Mai 2026
Quellen und nützliche Links:
- Guideline der WHO im Bereich der psychischen Gesundheit (engl.)
- Statement der Fachgesellschaften (engl.; DOI:10.1016/S2215-0366(26)00059-3)
- Übersicht des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie zur EKT
- Review zur EKT bei Kindern und Jugendlichen (engl.; DOI: 10.1007/s00787-022-01942-7)
- Siege der Medizin Podcast Folge Schwarze Galle, Schwarzer Hund – Die Geschichte der
Das Team hinter „’ne Dosis Wissen“:
Hosts: Dennis Ballwieser, Laura Weisenburger;
Autor:innen: Emeli Glaser, Jana Hauschild, Christian Heinrich, Johanna Heuveling, Felix Kunz, Vincent Suppé, Klaus Wilhelm, Christian Wolf;
Redaktion: Sina Metz, Kareen Seidler;
Chefredakteur: Peter Glück;
Postproduktion: BEBE Medien GmbH
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