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Stigmatisierung bei Suchterkrankungen gefährdet Therapie
Lesezeit: 12 Minuten Quelle: Apotheken Umschau Pro & Gesundheit-hören
Mehr als acht Millionen Menschen in Deutschland leiden schätzungsweise unter einer Abhängigkeitserkrankung. Viele gehen nicht in Behandlung, und wenn doch, dann oft viel zu spät. Ein Faktor, der dazu beiträgt, sind Vorurteile gegenüber Betroffenen – vor denen auch medizinisches Fachpersonal nicht gefeit ist. Eine neu erschienene Studie hat nun untersucht, wie sich Vorurteile von medizinischem Personal auf den Behandlungserfolg bei Abhängigkeitserkrankungen auswirken. Das Ergebnis: Viele Betroffene verschweigen aus Angst vor Stigmatisierung Informationen über ihren Konsum, verweigern medizinische Maßnahmen, oder brechen sogar die Behandlung ab. Wie Mediziner:innen dem entgegenwirken können, erklärt Dr. Laura Weisenburger, Ärztin und Redakteurin bei der Apotheken Umschau.
Für die Folge haben wir Informationen eingeholt bei: Prof. Dr. Hans-Jürgen Rumpf
Stand: 17. Februar 2026
Quellen und nützliche Links:
- Studie zum Einfluss von Vorurteilen auf die Behandlung bei Abhängigkeitserkrankungen (engl.; DOI: 10.1016/j.lanepe.2025.101587)
- Memorandum der DG-Sucht zur Überwindung von Stigmata bei Suchterkrankungen
- Studie zu Vorurteilen von Medizinstudierenden (DOI: 10.1055/a-1690-5902)
- Studie zu Vorurteilen von Medizinstudent:innen gegenüber alkoholkranken Menschen
- ’ne Dosis Wissen, Über Gewicht – „Jetzt wollen die Dicken auch noch besch***en“
Das Team hinter „’ne Dosis Wissen“:
Hosts: Dennis Ballwieser, Laura Weisenburger;
Autor:innen: Emeli Glaser, Jana Hauschild, Christian Heinrich, Johanna Heuveling, Felix Kunz, Vincent Suppé, Klaus Wilhelm, Christian Wolf;
Redaktion: Sebastian Brodkorb, Kareen Seidler;
Chefredakteur: Peter Glück;
Postproduktion: BEBE Medien GmbH
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