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Antidepressiva in der Schwangerschaft: Risiko überschätzt?

Lesezeit: 9 Minuten Quelle: Apotheken Umschau Pro & gesundheit-hören

Depressionen in der Schwangerschaft sind keine Randerscheinung, sondern betreffen beinahe jede fünfte Schwangere. Ärzt:innen stehen vor einer schwierigen Abwägung. Unbehandelt können depressive Symptome die Gesundheit der Mutter, den Verlauf der Schwangerschaft und die frühe Entwicklung des Kindes belasten. Andererseits legten Studien in der Vergangenheit nahe, dass die Einnahme von Antidepressiva in dieser sensiblen Phase Risiken für das Kind bergen kann. Eine große Metaanalyse hat sich diesen möglichen Zusammenhang näher angeschaut. Dr. Laura Weisenburger, Ärztin und Redakteurin der Apotheken Umschau, stellt die Studie vor und ordnet ein, ob Antidepressiva mehr Nutzen als Schaden bringen.

Für die Folge haben wir Informationen eingeholt bei: Dr. med. Wolfgang Paulus

Stand: 25. Juni 2026

Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt.

Quellen und nützliche Links:

  • Metaanalyse zum Zusammenhang zwischen Einnahme von Antidepressiva während der Schwangerschaft und dem Risiko von neurologischen Entwicklungsstörungen des Kindes (engl.; DOI: 10.1016/S2215-0366(26)00089-1)
  • Studie zum Zusammenhang zwischen Einnahme von Antidepressiva während der Schwangerschaft und dem Risiko von neurologischen Entwicklungsstörungen des Kindes (engl.; DOI: 10.1001/jamainternmed.2022.4268)
  • Folge „Absetzen von Antidepressiva: Strategien im Vergleich“. 08.04.2026.


Das Team hinter „’ne Dosis Wissen“:

Hosts: Dennis Ballwieser, Laura Weisenburger; 
Autor:innen: Emeli Glaser, Jana Hauschild, Christian Heinrich, Johanna Heuveling, Felix Kunz, Vincent Suppé, Klaus Wilhelm, Christian Wolf; 
Redaktion: Sina Metz, Kareen Seidler;   Chefredakteur: Peter Glück; 
Postproduktion: BEBE Medien GmbH 

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