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GKV-Sparpaket: Was der Bundestag beschlossen hat

Lesezeit: 15 Minuten Quelle: Apotheken Umschau Pro & gesundheit-hören

Am Freitag, den 10. Juli 2026, hat der Bundestag mit 319 zu 286 Stimmen das GKV-Beitragssatz-Stabilisierungs-Gesetz beschlossen – kurz: das GKV-Sparpaket. Es soll die gesetzlichen Krankenkassen 2027 um 18,8 Milliarden Euro entlasten und weiter steigende Zusatzbeiträge verhindern. Darin sind: höhere Arzneimittel-Zuzahlungen, ein reduzierter Zahnersatz-Festzuschuss, eine eingeschränkte kostenlose Mitversicherung von Ehepartner:innen, Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken, Apotheken und Pharma, gestrichene Homöopathie auf Kassenkosten, eine Zweitmeinungspflicht vor Knie-OPs, die Einführung der Teilkrankschreibung und ein reduzierter Bundeszuschuss. Angekündigt sind eine gesetzliche Nachbesserung für die Psychotherapie und eine neue Zuckersteuer nach der Sommerpause. Ein Gesetz auf den letzten Drücker – mit Verfassungsbeschwerden von Grünen und Linken, einem Streit um eine wiederholte Ausschussabstimmung und einer Länderkammer, die den Vermittlungsausschuss anrufen könnte. Dr. Dennis Ballwieser, Arzt und Chefredakteur der Apotheken Umschau, ordnet ein. Aufgezeichnet am 10. Juli 2026.

Diese Folge haben wir am 10. Juli 2026 um 13 Uhr aufgezeichnet.

Korrektur: Für das Gesetz stimmten 318 (nicht 319) Abgeordnete, dagegen stimmten 284 (nicht 286) Abgeordente. Es gab vier Enthaltungen.

Mit Material von dpa.

Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt.


Das Team hinter „’ne Dosis Wissen“:

Hosts: Dennis Ballwieser, Laura Weisenburger;

Autor:innen: Emeli Glaser, Jana Hauschild, Christian Heinrich, Johanna Heuveling, Felix Kunz, Vincent Suppé, Klaus Wilhelm, Christian Wolf;
Redaktion: Sina Metz, Kareen Seidler;
Chefredakteur: Dennis Ballwieser;
Postproduktion: BEBE Medien GmbH

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